Wetterwarnungen Niedersachsen / Bremen

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Warnlagebericht für Niedersachsen / Bremen

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst am Freitag, 13.03.2026, 10:30 Uhr

Windig, an der See und im Bergland teils Sturmböen, im Oberharz geringe Wahrscheinlichkeit für orkanartige Böen und Schnee, zeitweise Regen.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden bis Samstag, 14.03.2026, 10:30 Uhr:

Im Einflussbereich eines umfangreichen Tiefs bei Island wird mit einer lebhaften Südwestströmung zunächst noch eine milde Luft herangeführt. Im Tagesverlauf zieht von Nordwesten her die zugehörige Kaltfront in den Südosten Niedersachsens und die Strömung schwächt sich ab. Frontrückseitig folgt etwas kühlere Luft, die zeitweise zu schauerartigem Regen und morgen vereinzelten Gewittern neigt.

WIND:

An der Nordseeküste, dem unmittelbar angrenzenden Binnenland sowie im Harz stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8) aus Süd. Vor allem in Nordfriesland Sturmböen bis 80 km/h (Bft 9). Im Oberharz ab der Nacht auch schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) und vereinzelt orkanartige Böen bis 110 km/h (Bft 11). Ab den frühen Morgenstunden auch im restlichen Binnenland Windböen bis 60 km/h (Bft 7) und exponiert einzelne stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8). Im Laufe des Vormittags süddrehender Wind und am Freitagnachmittag von Westen her nachlassend. Im Bergland exponiert noch Windböen bis zum Abend möglich, dann auch dort nachlassend.

FROST/GLÄTTE/SCHNEE:

In der Nacht zum Samstag im Bergland oberhalb von 600 m leichter Frost bis -2 Grad. Im Laufe der Nacht oberhalb von 600 m Übergang des Regens zu Schnee und Ausbildung einer dünnen Schneedecke möglich, dabei stellenweise Glättegefahr. Im Laufe des Samstags anhaltender leichter Schneefall oberhalb 600 m mit Mengen zwischen 1 und 3 cm, weiter Glättegefahr.

GEWITTER:

Am Samstagnachmittag, vorzugsweise in der Nordwesthälfte von Niedersachsen, einzelne Gewitter mit Windböen bis 60 km/h (Bft 7) nicht ausgeschlossen.

Nächste Aktualisierung: spätestens Freitag, 13.03.2026, 20:30 Uhr

Deutscher Wetterdienst, RSZ Hamburg / Ole Müller-Susemihl

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